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Zuhause bei Fremden

weitere Texte des Autors mit Außenblick auf Deutschland in taz.de

Mal ein Feuer, mal ein Schatten

Wegen seiner philosophischen Verschlüsselung und pleonastischen Evidenz ist dieser einer meiner Lieblingssätze der deutschen Literatur. Auch weil sich in ihm, dramatisch sehr passend von einem energischen “Ach” eingeleitet, ein Höhepunkt deutschen Humors verbirgt. “ “Ach!” - spricht er - “die... weiterlesen →

Dialog Nord-Süd

Eine fiktionale Korrespondenz zwischen Brüdern ganz aus der Realität gegriffen.   Die Vernunft der meisten Menschen, die mental noch in Gruppen von Jägern und Sammlern leben, in denen der Zusammenhalt um jeden Preis der höchste Wert war, ist nicht die... weiterlesen →

Addendum zu „Ein langer Winter“

Vom Schreibtisch des Bloggers: Nachtrag zum Gespräch mit zwei in Lissabon lebenden Berlinern In ähnlichen Gesprächen habe ich oft die Gründe gehört, warum junge Menschen, Künstler und Lebenskünstler seit vielen Jahren aus reichen europäischen Ländern nach Lissabon kommen. In dieser Weltstadt machen sich der Erfolgsdruck und die... weiterlesen →

Ein langer Winter

Der Newsletter kommt heute in zwei Teilen: ein erster vor dem Treffen, der zweite nach dem Treffen. Eine Leserin und ein Leser haben mich - unabhängig voneinander - in den letzen Wochen wegen der in meiner TAZ-Kolumne veröffentlichten Einladung zu... weiterlesen →

Abstraktionsvermögen und Zebrastreifen

Nach ein paar Wochen in Portugal bin ich überrascht, dass es auf der Welt überhaupt noch Probleme gibt. Bei Wein und Tapas, “Petiscos” auf Portugiesisch, um den Tisch sitzend, wissen Portugiesen genau, was zu tun ist, um alle großen Herausforderungen... weiterlesen →

Keine Fabel

Ich bin wieder in Lissabon, um präziser zu sein, 10 Autominuten südlich von der Hauptstadt am Anfang eines Sandstrands, der sich 30 Kilometer lang bis zu einem Kap erstreckt. Zum Atlantik laufe ich 10 Minuten durch einen Pinienwald. Dort sind... weiterlesen →

Fragmente von Felgueiras bis Faro

Seit 25 Jahren bin ich als Reporter in Portugal unterwegs. Das erste Mal Anfang der 90er, als problematische Heimkinder aus Deutschland in Pflegefamilien an der Algarve und im Alentejo untergebracht wurden (die Jugendheime erhielten für jedes Kind an öffentlichen Mitteln ein Vielfaches... weiterlesen →

Merkel auf Erden: Trau nie der Epiphanie

In der auf den Fundamenten eines maurischen Hammāms erbauten Kapelle eines Dorfes im Alentejo, Südportugal, wird die Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Jahren als Heilige verehrt. Wenn in Deutschland Bundestagswahlen sind, kommen die Menschen aus einem weiten Umkreis, betende alte Frauen, sich geißelnde... weiterlesen →

Nix et in arcadia ego

DIE ALLERLETZTE KOLUMNE (dachte die taz) Auf Wiedersehen, hasta la vista, adeus aus Lissabon Von der ersten taz-Kolumne an wollte ich Abstand suchen von dem, was ich in Deutschland jeden Tag sehe. Zwei Jahre lang war ich hier „Zu Hause bei... weiterlesen →

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